Sardinien – Sahara, Wildpferde & Stausee

 
 

Wenn Sardinien eines kann, dann ist es beeindrucken. Und zwar mit seiner Natur, um die sich niemand zu kümmern scheint, die aber trotzdem gigantisch ist. Das Besondere an der Insel ist, dass man beinahe jede Art von Landschaft beobachten kann, seien es fruchtbare, grüne Wälder mit Flüssen und Seen, staubtrockene Steppen oder meterhohe Sanddünen – wir durften in den Genuss von allem kommen. Verdanken können wir dies aber nicht der unmittelbaren Erreichbarkeit oder der tollen Auffindbarkeit dessen, sondern alleine meinem Marco Polo Reiseführer – Geheimtipps ahoi!

 
 

La Costa Verde

 
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vorsicht, giftig!

Am Weg zur Costa Verde wurden wir Zeuge eines unglaublichen Naturschauspiels. Die Bäche und Flüsse rund um die Costa Verde haben die Farbe der umliegenden Steine angenommen und erscheinen in einem Knallorange. Die Füße kann man getrost hineinhalten, Trinken ist aber strengstens verboten, da das Wasser giftig sein soll. Faszinierend!   

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SARDINIEN'S WÜSTE

Die Dünen haben mir zwar meine Füßchen verbrannt und ich verstehe nun noch weniger, wie Menschen tagelang durch die Wüste spazieren können (ich glaube, bei uns waren es 200m), aber das Gefühl, wenn man dann endlich oben angekommen und im Schatten sitzt, ist unbeschreiblich! Wie schon angekündigt, gab es für meine Schwester und mich ein Dünen-Shooting – die Ergebnisse lassen sich sehen!

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There is not in Italy what there is in Sardinia, nor in Sardinia what there is in Italy.
— unknown
 

Flumendosa Stausee

 
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einmal im Leben Tarzan spielen

Unauffindbar, irgendwo im Nirgendwo und vollkommen vereinsamt. Dort haben wir es gefunden, den Geheimplatz, der in unserem Reiseführer so hoch angepriesen wurde und den wir ohne die exakten Anweisungen und den Orientierungssinn meines Freundes wohl nie gefunden hätten.

 
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Wir hatten wenig Erwartungen und wussten nur, dass wir einen kleinen Stausee mitten im Grünen auffinden würden. Die Sonne ließ sich leider nicht den ganzen Tag blicken, doch trotzdem stieg in uns das Dschungel-Feeling hoch!

 
Sardinine Flumendosa Stausee
Life in Sardinia is probably the best a man can wish: twenty-four-thousands kilometers of forests, countryside, shores immersed in a miraculous sea, this corresponds to what I would suggest God to give us as Paradise.
— Fabrizio De Andrè, 1996
 
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Giara di Gesturi – Wanderung mit Wildpferden

Pferde gehören normalerweise nicht zu meinen Lieblingstieren, genauso wenig kann ich mich für lange Wanderungen begeistern. Dieser Ausflug bedeutete jedoch beides: eine 12km lange Wanderung auf einer 550m hoch gelegenen Basalthochfläche, wo freilebende Wildpferde grasen, die hier zu Hause sind.

 
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